GALERIE VEREIN BERLINER KÜNSTLER

ABSAGE DER EINLADUNG

zur Lesung der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff

aus dem Roman Von Oben
und Präsentation des künstlerischen Essays Flieger, Krabbler, Kriechlinge

Aufgrund des Hinweises seitens des Kultursekretariats Berlin kann die Lesung nicht stattfinden.

Sibylle Lewitscharoff begeistert sich nicht für eine digitale Ersatzform. Wir verweisen auf ein DLF-Interview mit der Schriftstellerin zum Roman VON OBEN und auf die am 16. 11. erschienene Taschenbuchausgabe.

Link: https://www.deutschlandfunkkultur.de/schriftstellerin-sibylle-lewitscharoff-von-oben-schreibend.1270.de.html?dram:article_id=460914

https://www.suhrkamp.de/buecher/von_oben-sibylle_lewitscharoff_47102.html

Die Galerie ist am Totensonntag regulär geöffnet.

Tod | Aktuelle Ausstellung

vom 06. 11. bis 29. 11. 2020
Beginn am Freitag, den 06. 11. ab 19 Uhr 

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl individueller Auseinandersetzungen mit Fragen zum Thema Tod.

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind:
Marion Angulanza • Michael Augustinski • Sandra Becker • Gerda Berger
Ute Deutz • Ute Faber • Ulrich Heemann • Sibylle Hoessler • Susanne Knaack
Ina Lindemann • NÄNZI • Larissa Nod • Gerd Pilz • Jens Reulecke
Franziska Rutishauser • Marianne Stoll • Andrea Sunder-Plassmann
Catrin Wechler • Rolf-Jürgen Windorf • H. H. Zwanzig

Der Tod ist das Sicherste im Leben, er ist bereits mit der Geburt angelegt und bildet den Kern unseres Bewusstseins. Sterben ist das Gegenteil von Kontrolle. Fantasie, Angst und Kaltblütigkeit im Umgang mit dem Tod hat immer schon die Glaubensfragen der Menschen geprägt. Vorstellungen eines Lebens nach dem Tod wirken sich enorm auf die Lebensführung aus. Weitreichende Vorstellungen sind tradiert, gekoppelt mit Vorstellungen von Bestrafung oder Belohnung. Manche Menschen glauben, die Toten würden alles miterleben. Gern lässt man sich von Mythen, Geistergeschichten oder Filmen in eine surreale Vorstellung des Tot-Seins entführen, weil die Vorstellung des molekularen Zerfalls und der geistigen Nichtexistenz schwer fällt. Dass der Tod keine Strafe, sondern vielmehr ein Naturgesetz ist, stellte bereits der Grieche Seneca fest.

Der menschliche Umgang mit dem Tod hat so gesehen nicht viel mit dem Sterben selbst zu tun. Es geht vielmehr um das Kultivieren des Überlebens oder des Verlustes, also um psychologische Faktoren der Lebenden. Todesmut gestaltet das Leben anders als Todesangst. Der schwarze Tod war allgegenwärtig und verbreitete Angst und Schrecken, Aberglauben und Schuldzuweisungen. Das Töten ist Teil der Lebenserhaltung, manche Arten verstoffwechseln Pflanzen, manche töten und fressen andere Arten. Seit es Menschen gibt, ist Tod nicht nur Ohnmacht des Sterbens, sondern auch aktives Töten bis hin zu systematischer und industrieller Vernichtung.

Dass die menschliche Spezies tödliche Einflüsse auf ihre Um- und damit Lebenswelt hat, veränderte in den letzten Jahrzehnten das Bewusstsein von Menschen.

PRESSEMITTEILUNG
EINLADUNG

Dokumentarischer Katalog der Ausstellung
Tod_2020_Hsrg: Verein Berliner Künstler | ISBN 978-3-9818399-7-5

PRESSESTIMMEN

FAZ_Artikel_Tod_Andreas_Kilb vom 12.Nov. 2020, Nr. 264

Tagesspiegel_20-11-2020_Simone_Reber_Ausstg_TOD_.pdf

 

SONDERVERANSTALTUNGEN im Rahmen der Ausstellung:

Wir sind auf der Welt, aber gehören dem Himmel
Dr. Helen Adkins & Dietmar H. Heddram im Gespräch
Zum Todestag der Bildhauerin NÄNZI, am Sonntag, dem 15. 11. 2020
PM_NÄNZIE

Lesung
Sibylle Lewitscharoff
aus dem Roman Von Oben
und Präsentation des künstlerischen Essays Flieger, Krabbler, Kriechlinge
Sonntag, dem 22.11.2020
PM_LESUNG

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DIE AUSSCHREIBUNG