NEOPHONIE
DIE NEUEN DES VBK

Ein Traditionshaus zeigt seine Zukunft.
07.11.-22.11.2026 | Vernissage: Freitag, 06.11.2026, 19 Uhr

François Belot · Stefan Bohnhoff · Sophia Frese · Maviie Mauer · GOTT&GILZ · Ae Hee Lee ·
Katerina Belkina · Bodo Niggemann
· Alexandra Schlund · Angela Wichmann

Der Verein Berliner Künstler (VBK), 1841 gegründet und damit der älteste Künstlerverein Deutschlands,
präsentiert mit NEOPHONIE seine neuen Mitglieder. Doch 185 Jahre Geschichte sind kein Grund, leiser zu werden.
Im Gegenteil:
Die NEUEN kommen nicht auf Zehenspitzen.

Zehn neue Positionen treffen auf ein Haus mit Geschichte und zeigen die Bandbreite zeitgenössischer Kunst:
Malerei, Fotografie, digitale Bildkunst, Collage, Zeichnung, Objekt und Skulptur begegnen sich in den
Ausstellungsräumen des VBK. Keine einheitliche Schule, kein gemeinsamer Stil. NEOPHONIE setzt auf
Unterschiedlichkeit, Reibung und die Kraft eigenständiger künstlerischer Handschriften.

Der Titel ist Programm: NEOPHONIE – neue Stimmen. Zehn künstlerische Positionen bringen unterschiedliche

Biografien, Medien und Vorstellungen von Wirklichkeit zusammen. Körper werden fragmentiert, Räume verlieren
ihre vertraute Ordnung, Licht verändert die Wahrnehmung, Traum und Erinnerung greifen ineinander. Analoge und
digitale Verfahren begegnen sich ebenso wie Konstruktion und Kontrollverlust, Realität und Imagination.

Tradition und Aufbruch sind für den VBK keine Gegensätze. Mit NEOPHONIE wird das Fundament des Vereins

zum Ausgangspunkt für Gegenwart und Zukunft: Neue Mitglieder bringen neue Perspektiven, neue Bildwelten und
neue künstlerische Strategien in ein Haus, das sich immer wieder neu erfindet.
Und das an einem bemerkenswerten Ort: im HAUS DER KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER am Schöneberger
Ufer – gegenüber der Neuen Nationalgalerie und in unmittelbarer Nähe zum Kulturforum.

NEOPHONIE ist keine Bestandsaufnahme. Es ist ein Aufbruch.


Zehn neue Stimmen betreten einen großen Verein. Nicht, um sich dem Bestehenden unterzuordnen
sondern um es weiterzuschreiben.