Das denkmalgeschützte Haus am Schöneberger Ufer 57 gegenüber der Neuen Nationalgalerie hat nicht nur eine spannende Geschichte, sondern beherbergt unsere Geschäftsstelle, unsere Kunstsammlung/Archiv und die Galerie.

  • aktuelle Nutzung

Das Zentrum unserer Aktivitäten ist die GALERIE im Erdgeschoss. Wir konzipieren und präsentieren Ausstellungen mit Arbeiten aller künstlerischen Sparten und Positionen der KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER unseres Vereins und unserer nationalen und internationalen Gastkünstler. Unsere Galeriebesucher erleben zeitgenössische Kunstausstellungen zu aktuellen Themen und künstlerischen Fragestellungen und haben die Gelegenheit, mit KünstlerInnen persönlich ins Gespräch zu kommen.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, fördern und unterstützen unsere MITGLIEDER und bieten den institutionellen Rahmen für AUSSTELLUNGEN, künstlerische PROJEKTE und KOOPERATIONEN mit KünstlerInnen, Künstlervereinigungen und Kulturinstitutionen regional, national und international.

Im ARTS CLUB BERLIN organisieren wir seit 2012 in Kooperation mit Akteuren des Berliner Kulturlebens regelmäßig Gastvorträge und Diskussionen. Hier finden Künstlerinnen und Künstler und die partizipierende Öffentlichkeit ein offenes, kommunikatives Forum für den interdisziplinären Diskurs zu aktuellen kultur-/ gesellschaftspolitischen und – künstlerischen Themen.

Die geräumige DRUCKWERKSTATT im Keller des Hauses bietet den Mitgliedern die Möglichkeit, verschiedene Druckverfahren zu nutzen und zu experimentieren.

Die Aktivitäten und Tätigkeiten des VBK werden durch den FREUNDESKREIS VEREIN BERLINER KÜNSTLER unterstützt. Dessen Mitglieder haben die Möglichkeit, aktuelle künstlerische Entwicklungen aus der Nähe zu verfolgen.

Im HAUS DER KÜNSTLER haben außerdem das künstlerische ARCHIV und die KUNSTSAMMLUNG ihren Platz. Die Exponate werden kontinuierlich erfasst, digitalisiert und die Sammlung erweitert. Die vom ARCHIV DER AKADEMIE DER KÜNSTE BERLIN gepflegten historischen Dokumente aus dem Fundus des VBK stehen der kunst- und kulturhistorischen Forschung zur GESCHICHTE DES VEREINS sowie zur Kulturgeschichte Berlins offen.

Die Aktivitäten und Tätigkeiten des VBK werden durch den FREUNDESKREIS VEREIN BERLINER KÜNSTLER unterstützt und gefördert. Freundinnen und Freunde haben die Möglichkeit, aktuelle künstlerische Entwicklungen aus der Nähe zu verfolgen.

  • Geschichte des Hauses

Seit seiner Erbauung im Jahr 1858 lebten interessante Bewohner im Haus Schöneberger Ufer 57, (damals Nr. 31). So hatte z.B. der Erstbesitzer Robert Scholvien, dessen Firma als Erfinderin der Berliner Fassbrause gilt, seinen „Colonial- und Italiener-Waaren“ im Erdgeschoss (jetzige Galerie). 11 Mietparteien sind im amtlichen Adressbuch verzeichnet. Viele studierte Frauen lebten in diesem Haus: Drei Ärztinnen und eine Oberlehrerin, zudem ein Theaterdirektor, ein Bankier, ein Kaufmann, ein Bibliothekar und ein Kunstgärtner.

Von 1905-1919 lebte und praktizierte Dr. Rahel Hirsch, die als erste Medizinprofessorin Preußens an die Charité berufen wurde, im 2.OG im Vorderhaus.

1964 erwarb der Verein Berliner Künstler das Gebäude am Landwehrkanal. Der zu der Zeit dort ansässige Kunsthandel im Erdgeschoß wurde in eine Galerie für die Künstler des VBK umgewandelt. Ende der 90 er Jahre wurden die Galerieräume an eine privatwirtschaftliche Galerie vermietet.

Seit 2005 führen die Vereinsmitglieder die Galerie wieder in Eigenregie.

In dem durch den II. Weltkrieg um 1 ½ Geschosshöhen beschädigten Seitenflügel sind aktuell die Geschäftsstelle, das Archiv und die Kunstsammlung untergebracht. Wie schon zu Zeiten der Erbauung des Hauses sind die Wohnungen im Vorderhaus zumeist an Künstler vermietet.

Hier erfahren Sie mehr … PDF Bauhistorisches Gutachten.

  • Sanierung des Hauses

Baudenkmal Schöneberger Ufer 57

Seit 2016 plant der Verein Berliner Künstler die Realisierung der dringend notwendigen Sanierungs- und Ausbauarbeiten des Dachstuhls. Dank der Stiftung Deutsche Klassenlotterie /DKLB, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz /DSD und dem Landesdenkmalamt Berlin, sowie vieler Partner und helfender Hände, kann 2022 mit der so lange geplanten Grundsanierung, der Restaurierung der Fassade und dem Ausbau des Dachgeschosses für Archiv und die Kunstsammlung begonnen werden.

Pläne und Informationen über das Bauvorhaben finden Sie hier als PDF